MASSIVPARKETT
Massivparkett Das Massivparkett gibt es in verschiedenen Längen und Stärken. Mittels Nut und Feder wird das Parkett miteinander verbunden. Der Untergrund spielt bei der Verlegung eine Rolle: Ist er aus Holz kann die Diele mithilfe der Nut verschraubt werden, ist er beispielsweise aus Estrich, dann ist eine Verklebung möglich. Auch die optischen Strukturen unterscheiden sich beispielsweise durch das Vorkommen der Astlöcher. ("Rustikal" oder "Select"). Die Holzart ist in der Regel Eiche oder Nadelhölzer, Tanne oder Fichte und wird roh geliefert. Nach einem gewünschten Feinschliff kann die Oberfläche entweder geölt oder lackiert werden. Siehe auch "Parkettoberfläche"

HOCHKANTLAMMELLENPARKETT
Hochkantlamellenparkett Das sogenannten Hochkant-Lamellenparkett (HKL) wird auch oft als Industrieparkett bezeichnet. Es ist sehr robust. Die Holzstäbchen sind circa 8 Millimeter breit und liegen hochkant parallel auf einer Trägermatte (eine Verlegeeinheit beträgt circa 8 x 150 mm). Aufgrund der Robustheit zum Beispiel gegen Stöße wird die HKL oft in Kindergärten, Schulen, Werkstätten und Gaststätten eingesetzt. Die Nutzschicht beträgt zwischen 10 bis 25 Millimeter. Dadurch ist auch ein mehrfaches Abschleifen möglich. Die Hochkant-Lamelle muss verklebt werden. Nach der Verlegung muss die Fläche geschliffen werden und im Regelfall wird die HKL geölt.

TAFELPARKETT
Tafelparkett Tafelparkett wird auch französisches Parkett genannt. Meist besteht es aus geometrischen Mustern (Rauten und Sternen) und wird zu quadratischen Platten verleimt. Dadurch entsteht ein individuelles und hochwertiges Aussehen. Der Tafelparkett wird von Hand hergestellt und der Gestaltung des Bodens wird die spätere Raumnutzung berücksichtigt.

MEHRSCHICHTPARKETT
3-Schicht-Parkett
3-Schicht-Parkett

Aufgrund des dreischichtigen Aufbaus hat das Parkett eine höhere Festigkeit und kann lose, also ohne vollflächige Verklebung, verlegt werden. Diese Verlegeart nennt man auch „schwimmend". Dabei werden die einzelnen Dielen mit verschiedenen Klick-Systemen miteinander verbunden. Die Oberfläche besteht aus einer Nutzschicht von 2 bis 4 Millimetern. Die Trägerschichten bestehen meist aus Nadelholz und sind verklebt. Die Belastbarkeit ist in erster Linie von der Stärke der Nutzschicht und der Güte der Mittellage abhängig. In der Regel ist das Parkett bereits vom Werk aus geölt oder lackiert.

2-Schicht-Parkett
Zwei-Schicht-Parkett

Das Zwei-Schicht-Parkett gibt es in den Formen Einzelstab, Zweistabdielen und Landhausdielen. Die Materialstärke beträgt in der Regel 10 bis 14 Millimeter. Die Nutzschicht ist zwischen 2,5 und 5 Millimeter dick. Das Trägermaterial besteht meist aus Nadel- oder Laubholz. Bei vollflächiger Verklebung eignet sich das Parkett auch sehr gut auf Fußbodenheizung. Die Oberfläche kann lackiert oder geölt sein.